Die Übergangsberatung hat mir vor allem beim Timing geholfen. Ich wollte sofort kündigen, Lea hat mit mir die Restlaufzeiten zweier Kundenprojekte durchgerechnet — am Ende habe ich drei Monate länger freiberuflich gearbeitet und bin mit Puffer in die Probezeit gestartet.

Tobias R., ehemals selbstständiger Projektleiter, jetzt Festanstellung in Chemnitz

Beim Lebenslauf war ich skeptisch, ob man meine Baustellenjahre überhaupt in eine Büro-Stelle übersetzen kann. Jonas hat die Projektphasen nach Verantwortlichkeiten sortiert, nicht nach Auftraggebern. Zwei Vorstellungsgespräche später hatte ich ein Angebot — das Gehalt lag allerdings etwas unter meiner Wunschvorstellung, das hätten wir im Vorfeld noch schärfer kalkulieren können.

Svenja M., ehemals selbstständige Bauzeichnerin

Die Session zum Vertragsgespräch war ungewohnt intensiv. Wir haben Nebentätigkeit und Restaufträge durchgespielt, bis ich die Formulierungen ohne Zettel sagen konnte. Genau diese Punkte kamen im Personalgespräch.

Farid A., freiberuflicher Dolmetscher vor dem Wechsel

Fallskizze: Kreativwirtschaft → Inhouse-Rolle

Eine selbstständige Texterin aus Dresden meldete sich mit stark schwankenden Monatseinkommen und dem Wunsch nach einer Festanstellung in einem Verlag. In der Übergangsberatung priorisierten wir Arbeitgeber mit redaktionellen Teams statt Agenturen, passten Anschreiben an Portfolio-Lücken an und planten den Auslauf zweier Retainer-Kunden. Nach acht Wochen unterschrieb sie einen unbefristeten Vertrag; die Probezeit verlief ohne parallele Restaufträge, weil der Auslauf vorher geregelt war.

Fallskizze: Beratungspraxis → Angestelltenverhältnis

Ein Unternehmensberater auf Solo-Basis wollte in ein größeres Beratungshaus wechseln. Herausforderung: Wettbewerbsklauseln in bestehenden Kundenverträgen. Wir erarbeiteten gemeinsam eine Liste „sauberer“ Zielrollen und verwiesen für die Klauselprüfung an eine Fachanwältin. Die Bewerbungsphase startete erst nach klarer Rechtslage — der Wechsel gelang nach vier Monaten.